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Pourquoi transpire-t-on plus la nuit ? Ce que votre corps est en train de faire

Warum schwitzt man nachts stärker? Was Ihr Körper dabei eigentlich macht

  • Feuchte Bettlaken am Morgen. Ein durchnässter Schlafanzug mitten in der Nacht. Plötzliche Hitzewellen, die Sie aus dem Schlaf reißen. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sind Sie nicht allein – und in den meisten Fällen besteht kein Grund zur Sorge. Nachtschweiß betrifft Frauen und Männer in allen Lebensphasen. Meistens macht Ihr Körper genau das, wofür er entwickelt wurde. Doch warum tritt Schwitzen besonders nachts auf und warum sind manche Menschen stärker betroffen als andere? Die Antwort liegt in Ihrem inneren Thermostat.

    Ihr Körper schwitzt nachts, weil er seine Temperatur reguliert

    Schwitzen ist keine Fehlfunktion, sondern ein hochpräziser Mechanismus. Steigt die Körpertemperatur an, sendet das autonome Nervensystem Signale an die Schweißdrüsen der Haut. Diese produzieren Schweiß, der auf der Haut verdunstet und dadurch den Körper abkühlt.

    So kehrt die Körperkerntemperatur wieder in ihren normalen Bereich von etwa 37 °C zurück.

    Dieser Prozess läuft rund um die Uhr ab – tagsüber ebenso wie nachts. Während des Schlafs wird er jedoch oft besonders deutlich wahrgenommen.

    Der Hauptverantwortliche: Ihre innere Uhr

    Die Körpertemperatur bleibt nicht konstant. Sie folgt einem zirkadianen Rhythmus, der von einer Region im Gehirn, dem sogenannten suprachiasmatischen Nukleus, gesteuert wird.

    Zu Beginn der Nacht sinkt die Körpertemperatur bewusst ab. Dieses natürliche Abkühlen erleichtert das Einschlafen. Gegen drei bis vier Uhr morgens beginnt die Temperatur dann wieder langsam anzusteigen, um den Körper auf das Aufwachen vorzubereiten.

    Genau während dieser Phase kann die Schweißproduktion zunehmen. Kommen die Wärme unter der Bettdecke, die nächtliche Bewegungslosigkeit und möglicherweise ein zu warmes Schlafzimmer hinzu, entsteht schnell eine Situation, in der nächtliches Schwitzen deutlich spürbar wird.

    In vielen Fällen ist Nachtschweiß daher lediglich die Folge eines völlig normalen und gut dokumentierten physiologischen Vorgangs.

    Warum schwitzen manche Menschen deutlich stärker als andere?

    Obwohl jeder Mensch demselben biologischen Rhythmus folgt, kann die Intensität des Schwitzens erheblich variieren.

    Hormone

    Hormone zählen zu den wichtigsten Einflussfaktoren – und zwar nicht nur bei Frauen.

    Bei Frauen kann der Rückgang des Östrogenspiegels während der Perimenopause und Menopause die Temperaturregulation beeinflussen. Dadurch können Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche häufiger auftreten.

    Auch Männer können betroffen sein. Mit zunehmendem Alter sinkt der Testosteronspiegel langsam ab, was bei manchen Männern ebenfalls mit nächtlichem Schwitzen, Hitzegefühlen und Schlafunterbrechungen verbunden sein kann.

    Stress

    Ein weiterer wichtiger Faktor ist Stress.

    Das sympathische Nervensystem, das für Stressreaktionen verantwortlich ist, steuert gleichzeitig auch die Aktivität der Schweißdrüsen. Ein belastender Alltag, innere Anspannung oder kreisende Gedanken vor dem Einschlafen können daher die Schweißproduktion während der Nacht erhöhen.

    Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems sowie zu einem normalen Energiestoffwechsel bei – dies sind von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) anerkannte Gesundheitsangaben.

    Körperzusammensetzung und körperliche Aktivität

    Menschen mit höherer Muskelmasse, regelmäßigem Training oder einem höheren Körpergewicht produzieren häufig mehr Stoffwechselwärme – auch während der Nachtruhe.

    Dies ist grundsätzlich ein normaler physiologischer Unterschied und kein Hinweis auf eine Erkrankung.

    Das Schlafumfeld

    Auch das Schlafzimmer selbst spielt eine wichtige Rolle.

    Eine Raumtemperatur von über 20 °C, eine zu dicke Bettdecke oder synthetische Bettwäsche können Wärme speichern und die nächtliche Schweißbildung verstärken.

    Für einen erholsamen Schlaf wird häufig eine Raumtemperatur zwischen 17 und 19 °C empfohlen.

    Ernährung und Getränke am Abend

    Alkohol, scharf gewürzte Speisen und koffeinhaltige Getränke können die Körpertemperatur beeinflussen oder das Nervensystem stimulieren. Werden sie am Abend konsumiert, kann dies die Wahrscheinlichkeit von Nachtschweiß erhöhen.

    Wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

    Gelegentliches und mäßiges nächtliches Schwitzen ist meist harmlos.

    Treten die Schweißausbrüche jedoch plötzlich auf, sind besonders stark, wiederholen sich über längere Zeit und lassen sich weder durch Raumtemperatur, Stress noch bekannte hormonelle Veränderungen erklären, sollte eine medizinische Abklärung erfolgen.

    Bestimmte Infektionen oder hormonelle Störungen können ebenfalls mit nächtlichem Schwitzen verbunden sein.

    Was können Sie konkret tun?

    Oft reichen bereits einige einfache Anpassungen aus, um die Schlafqualität deutlich zu verbessern:

    • Halten Sie die Schlafzimmertemperatur zwischen 17 und 19 °C.
    • Bevorzugen Sie Bettwäsche und Nachtwäsche aus Baumwolle oder Leinen.
    • Verzichten Sie möglichst auf Alkohol und Koffein am Abend.
    • Treiben Sie regelmäßig Sport, vermeiden Sie jedoch intensive Einheiten kurz vor dem Schlafengehen.
    • Etablieren Sie ein entspannendes Abendritual, beispielsweise Atemübungen, Lesen oder leichtes Dehnen.

    Wer zusätzlich einen ernährungsbezogenen Ansatz verfolgen möchte, findet in unserer Kategorie für Vitalität, Stress und Schlaf ausgewählte Inhaltsstoffe zur Unterstützung des nervlichen Gleichgewichts und des nächtlichen Wohlbefindens – sowohl für Frauen als auch für Männer. Ist Stress der dominierende Faktor, können auch Produkte mit Magnesium, Passionsblume oder Ashwagandha interessant sein.

    Das Wichtigste auf einen Blick

    Verstärktes Schwitzen in der Nacht ist nur selten ein Problem. In den meisten Fällen handelt es sich um eine normale Reaktion des Körpers auf seine Temperaturregulation, beeinflusst durch biologische Rhythmen, Hormone, Stress oder das Schlafumfeld.

    Wer die Ursachen versteht, kann gezielt Anpassungen vornehmen – und oft reichen bereits kleine Veränderungen im Alltag aus, um die Nächte deutlich angenehmer zu gestalten.

    Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, eine gesunde Lebensweise oder eine medizinische Behandlung. Bei anhaltenden oder ungeklärten Beschwerden sollte ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden.

    Wissenschaftliche Referenzen

    • Drewe J. et al. Effectiveness of Menosan® Salvia officinalis in the treatment of a wide spectrum of menopausal complaints. Heliyon. 2021. PMC7881233.
    • Rolland A. et al. Behavioural effects of Eschscholzia californica: sedative and anxiolytic properties. Planta Med. 1991. PubMed 1680240.
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